Zwei Mütter // Kinofilm
Beschreibung
Tongestaltung für einen genreübergreifenden Mix aus Spiel- und Dokumentarfilm. „Zwei Mütter“ gewinnt 2013 bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin den Award "Perspective en Dialoge“ und feiert TV-Premiere im Rahmen des „kleinen Fernsehspiels“ im ZDF.
Zwei Mütter
Katja (43) und Isabella (37) entschließen sich, ein Kind zu zeugen. Das verheiratete Paar ist sich einig: Sie wollen keinen Dritten, der Mitspracherecht hat. -Das Sperma, keinen Vater. Wie viele lesbische Paare in Deutschland müssen sie feststellen, dass der Weg zum gemeinsamen Kind schwieriger ist als sie gedacht hätten: Die meisten Samenbanken und Kinderwunschkliniken lehnen es aus rechtlichen Gründen ab, gleichgeschlechtliche Paare zu behandeln. Als sie endlich einen Arzt finden, der bereit ist, die für lesbische Frauen kostenspieligere Inseminationen durchzuführen, gelingt die Befruchtung über mehrere Monate nicht. Katja möchte die Behandlung abbrechen, weil Isa zunehmend unter den Fehlversu- chen leidet und ihre finanzielle Situation immer schwieriger wird. Doch Isa kann nicht aufgeben. Sie findet einen Händler der Utensilien verkauft, um sich das Sperma ganz bequem zu Hause selbst einzusetzen. Auf seiner Website tummeln sich tausende von Männern, die ihren Samen für Geld anbieten. Es be- ginnt ein Casting für potentielle Spender, das sich über mehrere zermürbende Wochen hinzieht und während dem Katja allmählich feststellen muss, dass Isa für ihren brennenden Kinderwunsch bereit ist, ihren zu Beginn geschlossenen Pakt und damit auch ihre Beziehung zu verraten. Als sie schließlich auf GO FOR GOLD (31) treffen, einen Samenspender, der 20 Kinder in drei Jahren gezeugt hat und klar fordert, das durch ihn entstehende Kind regelmäßig sehen zu wollen, setzt sich Isa durch und übergeht Katja.
- Regie Anne Zohra Berrached
- Producer Cosima M. Degler
- Produktion Filmakademie Baden-Württemberg